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Glossar

Buchstabe A

  • Begriff Erklärung
  • Obligation

    Unter einer Obligation versteht man ein Instrument zur mittel- und langfristigen Kreditfinanzierung (Fremdfinanzierung). Es handelt sich um ein Schuldverhältnis zwischen zwei oder mehreren Personen, indem eine Partei Schuldner, die andere Gläubiger sind. 

  • Oekofonds

    Dies sind Fonds, die ihr Vermögen unter ökologischen Gesichtspunkten anlegen. Dies können z. B. Anlagen in Windenergie, Photovoltaik, Wasserkraft oder biologisch nachhaltige Anpflanzungen sein. 

  • Offene Fonds

    Bei offenen Fonds gibt die Kapitalanlagegesellschaft laufend neue Anteile heraus. Die Anzahl der umlaufenden Anteile ist nicht begrenzt und die Kapitalanlagegesellschaft ist verpflichtet, die Anteile jederzeit wieder zurückzunehmen. Das Fondsmanagement eines offenen Fonds hat die Aufgabe, die immer wieder durch die Ausgabe neuer Anteile bereitgestellten Gelder entsprechend der Strategie des Fonds zu investieren.  

  • offene Immobilienfonds

    Investmentfonds, die ihre Gelder überwiegend in Büro- und Geschäftsgrundstücken anlegen, wobei die Anzahl der ausgegebenen Anteile – im Gegensatz zu geschlossenen Immobilienfonds – nicht begrenzt ist.

    In der Finanzkrise zeigte sich, dass offene Immobilienfonds entgegen sonstigen offenen Fonds nur beschränkt liquide waren und die Verkaufswünsche der Fondszeichner nicht befriedigen konnten. So wurden einige Fonds zeitweise geschlossen, waren also teilweise längere Zeit nicht handelbar. Manche offenen Immobilienfonds wurden zwischenzeitlich ganz geschlossen und abgewickelt. 

    Mit Inkrafttreten ds Kapitalanlagengesetzbuchs Mitte des Jahres 2013 wurde die Rückgabe von Anteilen an offenen Immobilienfonds gesetzlich normiert. Danach können Anleger nur in begrenztem Umfang ihre Anteile an geschlossenen Fonds zurückgeben.  

     

  • Offenes Schiffsregister

    Schiffsregister, das auch Schiffe aus anderen Staaten aufnimmt und dadurch das Ausflaggen von Schiffen ermöglicht. Die Nationalität der Eigentümer und die des Schiffes unterscheiden sich. Die größten offenen Schiffsregister unterhalten Liberia, Panama, Malta und Singapur. 

  • Ombudsmann

    Der Ombudsmann erfüllt die Aufgabe einer unparteiischen Schiedsperson. 

    In den 1970er Jahren verbreitete sich die Institution weltweit. Ombudsleute gewannen in Deutschland auch für den zivilen Bereich schnell an Attraktivität. Dort gibt es mittlerweile in verschiedenen Branchen Ombudsleute. Sie einzuschalten ist grundsätzlich kostenlos, ihre Kompetenzen sind branchenabhängig. Meist ist der Spruch für das Unternehmen bindend (wenn eine bestimmte Betragsgrenze nicht überschritten wird), für den Kunden besteht (bei Ablehnung durch den Ombudsmann) die Möglichkeit der Klage.

    Die Angabe des zuständigen Ombudsmanns im Impressum oder den Bedingungen ist den Unternehmen vorgeschrieben. Auch Versicherungsvermittler geben die Ombudsmänner der Versicherungswirtschaft im Impressum ihrer Website bekannt. Es handelt sich bei diesen um den Versicherungsombudsmann e.V. und den Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung.

  • Opportunity-Immobilien-Investment

    Während bei Core-Investments die Erträge vor allem aus der langfristigen Vermietung der Objekte generiert werden, steht bei Opportunity-Investments die kurz- bis mittelfristige Wertsteigerung der Objekte durch geeignete Wertschöpfungsmaßnahmen im Vordergrund. So werden entwicklungsfähige Immobilien durch ein aktives Management zu langfristig vollvermieteten Standardimmobilien (Core-Investments) gebildet. 

  • Option

    Unter Optionen versteht man Vereinbarungen, Wertpapiere zu einem spezifischen Preis, zu einem spezifischen zukünftigen Zeitpunkt entweder zu kaufen oder zu verkaufen.

    Man unterscheidet zwei Arten von Optionen.

    Eine Kaufoption gibt dem Käufer das Recht, eine vorher bestimmte Anzahl von Anteilen zu einem spezifischen Preis vor dem spezifischen Datum zu erwerben. Eine derartige Option bezeichnet man als Call–Option. 

    Bei einer Put–Option erhält der Käufer das Recht, eine spezifische Zahl von Anteilen zu einem spezifischen Preis innerhalb eines spezifischen Zeitraums zu verkaufen.

    In der Praxis werden Call- und Put-Optionen jedoch kaum ausgeübt. Stattdessen kaufen und verkaufen Anleger Optionen vor dem Ende ihrer Laufzeit und versuchen damit, aufgrund eines Anstiegs oder eines Rückgangs der Aufgelder Vorteile aus dem zwischenzeitlichen Handel zu erzielen.

  • Outperformance

    Ein Investmentfonds orientiert sich in der Regel an einem Referenzwert, meist an einem Börsenindex, oder einer Kombination verschiedener Börsenindizes. Diese Referenzwerte bezeichnet man als Benchmark. Schlägt der Fonds diese Benchmark, d.h. die Rendite des Fonds ist höher als die Rendite der Benchmark, dann spricht man von Outperformance. 

    Die Benchmark des Fonds ermöglicht daher die Beurteilung der Leistung des Fondsmanagements. Erfahrungsgemäß erzielt nur ein kleinerer Teil der aktiv gemanagten Fonds eine Outperformance, da rein mathematisch ohnehin nur 50 Prozent der aktiven Fonds die Benchmark schlagen können. Berücksichtigt man die Fondskosten noch dazu, können nur noch etwa 20 bis 30 Prozent der aktiven Fonds eine Outperformance erzielen.

    Sogenannte vermögensverwaltende Fonds orientieren sich aufgrund ihrer variablen Anlagestrategien häufig nicht mehr an festen Benchmarks.