Passwort vergessen

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier anfordern.

Ihr Ansprechpartner    Thomas Meinhardt Tel.: 123 / 456 789
Mail: info@confee.de

Glossar

Buchstabe A

  • Begriff Erklärung
  • Dachfonds

    Fonds, deren Vermögen wiederum in andere Investmentfonds angelegt wird. Dadurch wird eine noch breitere Streuung und ein niedrigeres Schwankungsrisiko als bei „normalen“ Fonds erreicht. Jedoch addieren sich die Kosten der Zielfonds und des Dachfonds zum Teil.

  • DAX

    Abkürzung für Deutscher Aktienindex. Wird aus 30 repräsentativen Aktienwerten berechnet und gilt als Indikator für die Kursentwicklung des gesamten deutschen Aktienmarktes.

  • DBA (Doppelbesteuerungsabkommen)

    Abkommen zwischen zwei Staaten zur Vermeidung der Doppelbesteuerung von Erträgen aus dem Ausland.

    Im DBA wird das Besteuerungsrecht für bestimmte Einkunftsarten zwischen den Staaten geregelt. Das Besteuerungsrecht wird für eine bestimmte Einkunftsart grundsätzlich entweder dem Wohnsitz des Steuerpflichtigen oder dem Quellenstaat der Einkünfte zuerkannt. Mit Deutschland haben eine Vielzahl von Staaten derartige Abkommen geschlossen.

  • Deckungskapital

    Das Deckungskapital ist in der Versicherungsmathematik die Bezeichnung für einen versicherungsmathematisch berechneten Wert, der einem Versicherungsvertrag zu einem bestimmten Zeitpunkt des Versicherungsverlaufs zugeordnet wird. 

    In der Versicherungsmathematik gibt es traditionell zwei Typen des Deckungskapitals, das prospektive Deckungskapital und das retrospektive Deckungskapital. 

    Das prospektive Deckungskapital ist eine Bewertung des Vertrages mit Blick auf die zukünftige Vertragsabwicklung. Daher wird es als Bewertung der Differenz zwischen den zukünftigen Zahlungsausgängen (Leistungen und ggf. Kosten) und zukünftigen Zahlungseingängen (Beiträgen) beschrieben. Vergangene Zahlungsströme aus dem Vertrag, wie die bislang zu dem Vertrag gezahlten Beiträge, spielen hier keine Rolle. In fast allen praktischen Anwendungsfällen ist das prospektive Deckungskapital das allein sachgerechte Berechnungsverfahren. So ist der Rückkaufswert als beim Rückkauf der Rechte aus dem Vertrag zu bestimmender Wert der zukünftig auf Grund dieser Rechte zu leistenden Zahlungen, als prospektives Deckungskapital, zu berechnen. Ebenso die Deckungsrückstellung und auch andere wirtschaftliche Bewertungen des Vertrages wie der beizulegende Zeitwert.

    Das retrospektive Deckungskapital ist eine Bewertung des Vertrages mit Blick auf die in der Vergangenheit ausgetauschten Zahlungsströme. Dieses Verfahren kann im Versicherungsbereich sinnvoll nur auf Kollektivebene angewandt werden, da die Hauptleistung des Versicherers, die Versicherungsleistung, nur an Einzelne im Kollektiv gezahlt wird.

     

  • Deflation

    Gegensatz: Inflation.

    Deflation bedeutet, dass sich das Geldvolumen einer Volkswirtschaft verringert und daher die Kaufkraft steigt. Im Rahmen von Deflation sind auch häufig Rezession und Preisrückgänge zu beobachten.

     

  • Depot

    Das Depot ist eine Sammelstelle für Wertpapiere und für Investmentanteile.

  • Direktversicherer

    Als Direktversicherer bezeichnet man eine Versicherungsgesellschaft, die Versicherungen anbietet, die auf direktem Weg vom Kunden abgeschlossen werden können. Meist erfolgt dies über das Internet oder auf dem Postweg. Eine eigene Vertriebsorganisation besitzt ein Direktversicherer nicht.

     

    Da die Marketing- und Werbungskosten bei Direktversicherern im Verhältnis ungleich höher sind als bei Versicherern mit eigenem Vertrieb, kompensieren diese Kosten zum Teil den Vorteil, keine Provisionen zahlen zu müssen. Im Bereich der Sach- und Kfz–Versicherungen können Direktversicherer durch eine selektive Risikopolitik unerwünschte Verträge leichter zurückweisen, da sie auf Interessen von Vermittlern keine Rücksicht nehmen müssen. 

       

    Honorartarife stellen sich vor allem aufgrund ihrer Kostenvorteile, in der Regel auch gegenüber vergleichbaren Tarifen von Direktversicherern, vorteilhafter für den Kunden dar.       

     

  • Direktversicherung (bAV)

    Als Direktversicherung bezeichnet man eine Durchführungsart der betrieblichen Altersversorgung, bei der der Arbeitgeber der Versicherungsnehmer und der Arbeitnehmer die versicherte Person ist. 

    Die Direktversicherung beruht auf einer Versorgungszusage des Arbeitgebers an seinen Arbeitnehmer. Daher haftet der Arbeitgeber bei der Entgeltumwandlung nach § 3.63 EstG u.a. für die Wertgleichheit der Versorgungszusage. 

    Am 15.09.2009 wurde in einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (3 AZR 17/09) festgestellt, dass die Frage der Wertgleichheit der Versorgungszusage im Leistungsfall, also in der Regel bei Rentenbeginn des Arbeitnehmers, zu prüfen ist. Arbeitgeber müssen damit rechnen, dass sie zur Nachhhaftung herangezogen werden, wenn sie Direktversicherungsverträge mit ertragsschwachen Versicherungsgesellschaften schließen. Dies gilt auch in den Fällen, in denen der Arbeitnehmer selbst die Versicherungsgesellschaft bestimmt hat, der Arbeitgeber dies akzeptierte und die Direktversicherung abschloss.

  • Disagio (Damnum)

    Die Differenz zwischen Darlehensnennbetrag und dem ausgezahlten Betrag. Wichtig bei der Berechnung des Effektivzinssatzes.

     

  • Diversifikation

    Diversifikation bedeutet im Bereich der Kapitalanlage die Streuung des Vermögens auf unterschiedliche Anlageformen bzw. –werte. Ziel ist ein Portfolio mit einer möglichst hohen Rendite bei gleichzeitig möglichst geringem Risiko.

  • Dividende

    Anteil des Bilanzgewinns je Aktie an einer Aktiengesellschaft, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Die Dividende wird entweder in Prozent des Nennwertes oder in Währungseinheiten pro Stück ausgedrückt.

  • Dockung

    Ein Schiff muss regelmäßig für die vorgeschriebenen Wartungsarbeiten in ein Dock einfahren. Hierbei werden z.B. die technischen Anlagen gewartet und Arbeiten vorgenommen, bei denen das Schiff nicht im Wasser sein kann, z.B. Erneuerung des Schutzanstriches der Außenhaut. 

  • Dow Jones Euro Stoxx

    Index, der über 300 Aktiengesellschaften der Europäischen Währungsunion umfasst. 

  • Dow Jones Euro Stoxx 50

    Enthält die 50 Toptitel aus Europa, darunter auch deutsche Werte.

  • Dow Jones Industrial Index

    Aktienindex, der von Dow Jones & Co. veröffentlicht wird. Er ist ein gewichtiger Index, zusammengesetzt aus den 30 umsatzstärksten Aktien der New Yorker Börse.

  • Dread Disease Police

    Dieser aus dem angelsächsischen Raum stammende Begriff bezeichnet eine Form der Lebensversicherung, bei der die Versicherungssumme bei Vorliegen bestimmter schwerer Krankheiten fällig wird. Hierzu zählen u.a. Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs. Im Einzelfall können mehr als 30 verschiedene Krankheiten versichert sein. 

    Nicht alle deutschen Versicherer bieten diese Versicherung bereits an.

    Die Dread Disease Versicherung stellt eine sinnvolle Ergänzung oder auch eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung dar, wenn diese z.B. aufgrund von Vorerkrankungen nicht mehr abgeschlossen werden kann.

  • Durchschnittskosten-Effekt

    Auch: Cost–Average–Effekt.

    Bei einer gleich bleibenden Sparrate werden – je nach Entwicklung des Fondspreises – bei höheren Kursen weniger und bei niedrigeren Kursen mehr Anteile erworben. Langfristig erreicht der Anleger damit einen günstigen durchschnittlichen Einstiegspreis.