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Glossar

Buchstabe A

  • Begriff Erklärung
  • Effektiver Jahreszins

    Der effektive Jahreszins, oder genauer der effektive Jahreszinssatz, beziffert die jährlichen und auf die nominale Kredithöhe bezogenen Kosten von Krediten. 

    Er wird in Prozent der Auszahlung angegeben. Bei Krediten, deren Zinssatz oder andere preisbestimmende Faktoren sich während der Laufzeit ändern können, wird er als anfänglicher effektiver Jahreszins bezeichnet. Der Effektivzinssatz wird im Wesentlichen vom Nominalzinssatz, dem Auszahlungskurs (Disagio), der Tilgung und der Zinsfestschreibungsdauer bestimmt.

  • Einmalanlage

    Die einmalige Einzahlung eines größeren Betrages für den Kauf von Investmentanteilen. 

  • Einzahlplan

    Regelmäßige, meist zielgerichtete Anlage eines gleich bleibenden oder dynamischen Betrags auf ein Investmentdepot; Ausnutzung des Cost–Average–Effekts.

  • Emission

    Eine Emission beschreibt die Herausgabe von Wertpapieren, wie z.B. Anleihen. Emittenten können sowohl Unternehmen, Kreditinstitute, Investmentbanken aber auch die öffentliche Hand (Bund oder Länder) sein.

  • Emittent

    Emittent/Emittentin sind Institutionen, die zum Zwecke der Kapitalbeschaffung Wertpapiere oder ähnliche Urkunden auf den Geld- oder Kapitalmärkten ausgeben oder mit Hilfe eines Bankenkonsortiums ausgeben lassen. Auch die Notenbanken werden bei der Ausgabe von Geld als gesetzlichem Zahlungsmittel gelegentlich als Emittenten bezeichnet.

  • Emittentenrisiko

    Das Emittentenrisiko beschreibt die Gefahr von Bonitätsverschlechterungen oder Ausfall eines Emittenten oder eines Referenzschuldners. 

    Es entsteht durch den Kauf von Wertpapieren für den Eigenbestand der Kreditinstitute, bei Wertpapieremissions- und -platzierungsgeschäften sowie bei Kreditderivaten mit einem Emittenten-Underlying. Betroffen sind neben den klassischen Schuldverschreibungen, Schuldscheindarlehen und Zertifikaten auch Aktienanleihen und Wandelanleihen jeweils mit ihrer Anleihekomponente.

    Die spektakuläre Pleite der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Bros. im Jahr 2008 zeigte auf drastische Weise erstmals die Bedeutung des Emittentenrisikos für den Anleger auf. Dabei verloren Zehntausende von Anlegern allein in Deutschland Teile ihres Vermögens oder gar ihr ganzes Vermögen. Auch, weil viele Anleger behaupteten, von ihren Bankberatern auf die Risiken dieser Zertifikate nicht hingewiesen worden zu sein, fühlte sich der Gesetzgeber berufen, die Regulierung des Verkaufs von derartigen Finanzinstrumenten und die Haftung der Berater zu verschärfen. 

  • Entnahmeplan

    Der Entnahmeplan ist eine Vereinbarung zwischen dem Anleger und der Kapitalanlagengesellschaft über regelmäßige Auszahlungen aus einem Investmentdepot. Höhe und Zeitabstand der Auszahlung bestimmt der Anleger individuell.

  • Erbbaurecht

    Begründet das Recht auf einem fremden Grundstück ein Gebäude zu errichten und zu nutzen. Der Bauherr (Gebäudeeigentümer) zahlt monatlich Erbbauzinsen (auch Erbpacht genannt) für das Grundstück. Das Erbbaurecht kann zeitlich begrenzt oder unbegrenzt sein. 

  • Erfolgshonorar

    Das Erfolgshonorar stellt in der Honorarberatung eine Form der Vergütung des Beraters dar. 

    Der Berater erhält von seinem Mandanten einen Beratungs- oder Besorgungsauftrag und erklärt sich damit einverstanden, dass er eine Vergütung nur im Erfolgsfall beanspruchen wird. Für den Mandanten bietet diese Vergütungsform den Vorteil, dass er nur dann, wenn die vereinbarte Leistung erbracht worden ist, ein Honorar zu entrichten hat. In diesem Fall liegt das Risiko auf der Seite des Beraters, da er bei nicht erbrachter vereinbarter Leistung kein Honorar einbringen kann. Alternativ ist auch ein Mischmodell möglich, bei dem eine geringere Aufwandsvergütung in Verbindung mit einem dann niedrigeren Erfolgshonorar kombiniert wird.

  • ETF Exchange-traded Fund

    Ein Exchange-traded fund (ETF) (zu Deutsch: börsengehandelter Fonds) ist ein Investmentfonds, der an der Börse gehandelt wird. ETFs werden meist passiv verwaltet und werden im Normalfall nicht über die emittierende Investmentgesellschaft, sondern über die Börse am Sekundärmarkt erworben und veräußert. 

    ETF-Anteile verbriefen, genau wie normale Investmentfonds-Anteile, einen anteiligen Besitz an einem Sondervermögen, das getrennt vom Vermögen der emittierenden Investmentgesellschaft geführt wird. Die Anlagestrategie von ETFs ist in aller Regel passiv, d.h. das Fondsmanagement investiert das Fondsvermögen nicht auf der Basis eigener Meinungen, sondern versucht die Wertentwicklung einer definierten Benchmark in Form eines Finanzindices abzubilden. Managementgebühren und sonstige Kosten werden, wie bei Investmentfonds üblich, dem Sondervermögen entnommen. Die jährlichen Managementkosten liegen typischerweise zwischen 0% und 1%. Eine übliche Methode die Gesamtkosten zu verringern ist es, Wertpapiere des Sondervermögens am Kapitalmarkt zu verleihen und so zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Niedrige Kosten führen dann auch zu einem niedrigen Tracking Error. Da ETFs nicht über die Investmentgesellschaft gekauft werden, entfällt der dabei oft zu entrichtende Ausgabeaufschlag. Durch die passive Anlagestrategie weisen ETFs tendenziell weniger Umschichtungen im Sondervermögen und dadurch geringere Transaktionskosten als aktiv verwaltete Fonds auf. Außerdem entfallen diesen gegenüber die Kosten für Marktanalyse.

    Um mit einem ETF die Wertentwicklung des zugrundeliegenden Index abzubilden, gibt es verschiedene Techniken. Bei der vollständigen Nachbildung (Full-Replication-Methode) werden sämtliche Bestandteile des Index in der entsprechenden Gewichtung im Sondervermögen gehalten. Bei der Sampling-Methode wird nur eine Teilmenge der Indexkonstituenten ins Sondervermögen gekauft. Normalerweise wird es sich dabei um die Werte handeln, die das größte Gewicht im Index haben und die größte Liquidität aufweisen. Bei der synthetischen Indexnachbildung werden Swapgeschäfte im Sondervermögen verwendet, um die Wertentwicklung des Index abzubilden.

  • Euro

    Name der einheitlichen Währung der europäischen Währungsunion, die am 1. Januar 1999 die ECU (European Currency Unit) abgelöst hat. Tatsächliches Zahlungsmittel ist seit dem 1. Januar 2002 der Euro, zu diesem Zeitpunkt wurden die Euro – Banknoten und –Münzen ausgegeben. 

    Aktuell ist der Euro die gemeinsame offizielle Währung in 22 europäischen Staaten. 16 dieser Länder gehören der EU an. Die EU.- Mitglieder sind: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien und Zypern. 

    Folgende Nicht – EU – Länder haben ebenfalls den Euro eingeführt: Andorra, Kosovo, Monaco, Montenegro, San Marino und Vatikanstadt.

     

  • Euro Stoxx

    Indexfamilie für Eurofonds. 

    Euro Stoxx ist die Bezeichnung für vier Haupt- und 19 Branchenindizes für Euro-Fonds. Diese Indizes werden für europäische Länder, insbesondere für das Euro–Währungsgebiet berechnet. Die Währungen der Berechnung sind Euro und US-Dollar. 

  • Euroland

    Auch Eurozone oder Euroraum. Umgangssprachlich für alle EU–Teilnehmerländer am Euro.

  • Exchange-traded Funds - ETF

    Ein Exchange-traded Fund (ETF) (zu Deutsch: börsengehandelter Fonds) ist ein Investmentfonds, der an der Börse gehandelt wird. ETFs werden meist passiv verwaltet und werden im Normalfall nicht über die emittierende Investmentgesellschaft, sondern über die Börse am Sekundärmarkt erworben und veräußert.

    ETF-Anteile verbriefen, genau wie normale Investmentfonds-Anteile, einen anteiligen Besitz an einem Sondervermögen, das getrennt vom Vermögen der emittierenden Investmentgesellschaft geführt wird. Die Anlagestrategie von ETFs ist in aller Regel passiv, d.h. das Fondsmanagement investiert das Fondsvermögen nicht auf der Basis eigener Meinungen, sondern versucht die Wertentwicklung einer definierten Benchmark in Form eines Finanzindices abzubilden. Managementgebühren und sonstige Kosten werden, wie bei Investmentfonds üblich, dem Sondervermögen entnommen. Die jährlichen Managementkosten liegen typischerweise zwischen 0% und 1%. Eine übliche Methode die Gesamtkosten zu verringern ist es, Wertpapiere des Sondervermögens am Kapitalmarkt zu verleihen und so zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Niedrige Kosten führen dann auch zu einem niedrigen Tracking Error. Da ETFs nicht über die Investmentgesellschaft gekauft werden, entfällt der dabei oft zu entrichtende Ausgabeaufschlag. Durch die passive Anlagestrategie weisen ETFs tendenziell weniger Umschichtungen im Sondervermögen und dadurch geringere Transaktionskosten als aktiv verwaltete Fonds auf. Außerdem entfallen diesen gegenüber die Kosten für Marktanalyse.

    Um mit einem ETF die Wertentwicklung des zugrundeliegenden Index abzubilden, gibt es verschiedene Techniken. Bei der vollständigen Nachbildung (Full-Replication-Methode) werden sämtliche Bestandteile des Index in der entsprechenden Gewichtung im Sondervermögen gehalten. Bei der Sampling-Methode wird nur eine Teilmenge der Indexkonstituenten ins Sondervermögen gekauft. Normalerweise wird es sich dabei um die Werte handeln, die das größte Gewicht im Index haben und die größte Liquidität aufweisen. Bei der synthetischen Indexnachbildung werden Swapgeschäfte im Sondervermögen verwendet, um die Wertentwicklung des Index abzubilden.

  • Exit

    Ausstieg eines Investors aus einer Beteiligung durch Veräußerung seines Anteils. Exitmöglichkeiten: Buy Back, Trade Sale, Secondary Purchase, Going Public.